{"id":581,"date":"2010-01-19T12:51:03","date_gmt":"2010-01-19T10:51:03","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schurzundpartners.at\/wp\/?p=581"},"modified":"2010-07-20T01:46:07","modified_gmt":"2010-07-19T23:46:07","slug":"wohnanalage-in-essling","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.schurzundpartners.at\/wp\/?p=581","title":{"rendered":"Wohnanalage, Essling"},"content":{"rendered":"<p><strong> Bilder<\/strong><\/p>\n<p><a title=\"Bilder\" href=\"http:\/\/www.schurzundpartners.at\/wp\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/ess_new_01.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-thumbnail wp-image-421\" title=\"essl_01\" src=\"http:\/\/www.schurzundpartners.at\/wp\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/ess_new_01-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a> <a title=\"Bilder\" href=\"http:\/\/www.schurzundpartners.at\/wp\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/ess_new_02.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-thumbnail wp-image-421\" title=\"essl_01\" src=\"http:\/\/www.schurzundpartners.at\/wp\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/ess_new_02-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a> <a title=\"Bilder\" href=\"http:\/\/www.schurzundpartners.at\/wp\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/ess_new_03.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-thumbnail wp-image-421\" title=\"essl_01\" src=\"http:\/\/www.schurzundpartners.at\/wp\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/ess_new_03-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a> <a title=\"Bilder\" href=\"http:\/\/www.schurzundpartners.at\/wp\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/ess_new_04.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-thumbnail wp-image-421\" title=\"essl_01\" src=\"http:\/\/www.schurzundpartners.at\/wp\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/ess_new_04-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a> <a title=\"Bilder\" href=\"http:\/\/www.schurzundpartners.at\/wp\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/ess_new_05.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-thumbnail wp-image-421\" title=\"essl_01\" src=\"http:\/\/www.schurzundpartners.at\/wp\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/ess_new_05-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a> <a title=\"Bilder\" href=\"http:\/\/www.schurzundpartners.at\/wp\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/ess_new_06.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-thumbnail wp-image-421\" title=\"essl_01\" src=\"http:\/\/www.schurzundpartners.at\/wp\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/ess_new_06-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Pl\u00e4ne<\/strong><\/p>\n<p><a title=\"Lageplan\" href=\"http:\/\/www.schurzundpartners.at\/wp\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/LageplanNeu-500x353.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-thumbnail wp-image-978\" title=\"LageplanNeu\" src=\"http:\/\/www.schurzundpartners.at\/wp\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/LageplanNeu-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a> <a title=\"Grundriss\" href=\"http:\/\/www.schurzundpartners.at\/wp\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/Erdgeschoss-353x500.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-thumbnail wp-image-977\" title=\"Erdgeschoss\" src=\"http:\/\/www.schurzundpartners.at\/wp\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/Erdgeschoss-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a> <a title=\"Regelgeschoss\" href=\"http:\/\/www.schurzundpartners.at\/wp\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/Regelgeschoss-353x500.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-thumbnail wp-image-979\" title=\"Regelgeschoss\" src=\"http:\/\/www.schurzundpartners.at\/wp\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/Regelgeschoss-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><\/p>\n<p>Zur Zeit des Wettbewerbes schien f\u00fcr die Auslober, &#8211; und derer wurden vom Bodenaufbereitungsfond einige bedacht ,- St\u00e4dtebau an der Stadtgrenze kein Thema zu sein. Das gro\u00dfe Europan-Gel\u00e4nde wurde mehr oder weniger verteilt und die Interpretation des Ortes, so wie seine Symbiose mit den vorhandenen Resourcen oblag jedem Planer selbst.<\/p>\n<p>Als Masterplan und Leitprojekt f\u00fcr das Areal der Gesiba wurde der Entwurf von Dzino &amp; Schurz herangezogen. Die Intention war es vor allem eine signifikante Struktur im Kontext zu den wenigen am Ort befindlichen Elementen zu setzten. Die klassischen Parameter eines st\u00e4dtischen Gef\u00fcges wurden eingesetzt. Urbaner Raum wird durch einen gepflasterten Hofplatz, \u00f6ffentliche Stra\u00dfen werden mittels Hausdurchg\u00e4nge verbunden und ein kaskadenartiger Wasserlauf verbindet das neu gegr\u00fcndete Zentrum mit dem gewachsenen H\u00e4usern an der Colerusgasse. Der Teich im Zentrum der Anlage an welche die Anliegerg\u00e4rten anschlie\u00dfen, die Wasserkaskaden und das verbindende B\u00e4chlein zur Colerusgasse wurde vom Bautr\u00e4ger kommentarlos gestrichen.<\/p>\n<p>Die V-f\u00f6rmige, nach Norden ge\u00f6ffnete Anlage dominieren vier Geb\u00e4udebl\u00f6cke. Judith Eiblmayr beschreibt die Wohnbebauung:<\/p>\n<p>\u201eDie Bauk\u00f6rper selbst sind klar strukturiert, der \u00f6stliche mit einem sanften Schwung, die beiden westlichen leicht versetzt, in ihrer Linearit\u00e4t auf jene flache, querliedende knallrote ;Box; der Behindertenwerkst\u00e4tten verweisend. Diese wirkt von der Au\u00dfenseite der Anlage betrachtet wie ein eingeschobenes Bindeglied, wie ein bewegliches Auflager unter und zwischen den beiden Fl\u00fcgeln des Wohnbaus. Hofseitig erf\u00fcllt diese Gelenkfunktion ein spulenf\u00f6rmiger Fluchttreppenturm. Die jeweils ostseitige Erschlie\u00dfung der einzelnen Wohnungen erfolgt \u00fcber betonierte Laubeng\u00e4nge.\u201c (1)<\/p>\n<p>Urspr\u00fcnglich waren die geschlossenen Br\u00fcstungen der Laubeng\u00e4nge in einer frei angedockten Stahlkonstruktion angedacht. Die geschwungene Progression sollte noch von einem durchlaufenden Oberlichtfenster (Querl\u00fcftung eines jeden Raumes) verst\u00e4rkt werden. Das Thema offen und geschlossen wurde diametral eingesetzt. Der Masterplan von Dzino &amp; Schurz bedachte auch den linearen Block im Osten als eine in Glas aufgel\u00f6ste Fassade (Ost \u2013 West ausgerichtet) mit einem Viertelkreisabschlu\u00df gegen die geschlossene &#8211; geschwungene Zeile zu setzten. Die Bauaufgaben wurden geteilt und somit die urspr\u00fcngliche Komposition verr\u00fcckt. Dieser architektonische Gegensatz konnte von den Architekten jedoch im schm\u00e4leren Innenhof zelebriert werden, &#8211; wo das nat\u00fcrlich rauhe des grauen Betons der Laubeng\u00e4nge &#8211; der feingliedrigen vorgeh\u00e4ngten Westfassade gegen\u00fcbergestellt wurde.<\/p>\n<p>Judith Eibmayr beschreibt die architektonische wie r\u00e4umliche Qualit\u00e4t der Anlage sehr treffend und setzt sich auch mit der Lesbarkeit der Fassaden (jeweils die Westfronten) auseinander.<\/p>\n<p>\u201eSie sind in schlichtem Hellgrau mit dunkelgrauen Fensterprofilen und \u2013 gegebenenfalls \u2013 hellgrauem Sonnenschutz gehalten, durch schmale, blau gef\u00e4rbte Glasscheiben wird die Breite einer Wohneinheit an der Au\u00dfenhaut des Geb\u00e4udes markiert. Unterbrochen wird die Fl\u00e4chigkeit in der Fassadenabwicklung lediglich durch die Loggieneinschnitte.<\/p>\n<p>Im Aufeinandertreffen der zwei unterschiedlichen ausgeformten Seiten im Hof liegt ein quantitativer Reiz f\u00fcr die gesamte Anlage, da eine Art von erg\u00e4nzender Charakteristik und in der Folge ein spannendes Moment erzeugt wird. Durch die Kenntlichmachung eines der Hauseing\u00e4nge mit einer schachbrettartigen Fassadengestaltung bietet der Hof eine weitere, ansprechende formale Facette.<\/p>\n<p>Sowohl in seiner Zonierung, als auch in der Proportionierung h\u00e4lt dieser Hof- und Gartenbereich, was der Terminus halb\u00f6ffentlich, als Zentrum der Anlage, zu versprechen sucht; \u00fcberblickbar, aber nicht zu klein geraten, gesch\u00fctzt, aber dennoch offen f\u00fcr alle Neugierigen, ein Kommunikationsraum von st\u00e4dtischem Gepr\u00e4ge in bislang l\u00e4ndlicher Umgebung, der \u2013 auch ohne das Murmeln des Baches \u2013 als solcher funktionieren wird.\u201c(2)<\/p>\n<p>Peter H. Schurz<\/p>\n<p>1 Judith Eiblmayr, Stadt,Land in: Architektur &amp; Bauforum<\/p>\n<p>2 wie o.a.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bilder Pl\u00e4ne Zur Zeit des Wettbewerbes schien f\u00fcr die Auslober, &#8211; und derer wurden vom Bodenaufbereitungsfond einige bedacht ,- St\u00e4dtebau an der Stadtgrenze kein Thema zu sein. Das gro\u00dfe Europan-Gel\u00e4nde wurde mehr oder weniger verteilt und die Interpretation des Ortes, so wie seine Symbiose mit den vorhandenen Resourcen oblag jedem Planer selbst. 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